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Entwicklung der Jungvögel

Die Nestlingszeit beträgt bei Nymphensittichen ca. 33 Tage.

In unserer Dokumentation über unseren eigenen Nymphen-Nachwuchs handelt es sich um die beiden Küken Bigfoot und Littlefoot.
Die Tabelle orientiert sich bezüglich des Lebenstages an dem vom Erstgeschlüpften: Bigfoot.
Somit kommt es zu leichten Unterschieden der Entwicklungsstadien der beiden - schließlich ist Littlefood 1-2 Tage nach Bigfoot geschlüpft und daher nicht gleich weit entwickelt.

Die Elterntiere

Ihre Herkunft

Beide Tiere haben wir von einer Dame übernommen, die ihre 2 Mitbewohner in einer Anzeige zur Abgabe anbot.
Sie wusste nicht, welchen Geschlechts die Tiere waren und hatte sich leider nicht viel um sie gekümmert. Als Abgabegrund wurde uns die Reise zurück ins Heimatland genannt.. Somit nahmen wir die beiden hübschen sofort in ihrem kleinen Käfig mit nach Hause.....

   
 
 
1. Tag
17.10.2004

Bigfoot hat das Licht der Welt erblickt und lässt sich von seinen Eltern wärmen und füttern.

Sein Brüderchen Littlefoot befindet sich zu diesem Zeitpunkt noch im Ei - kündigt sich jedoch schon seit kurzer Zeit durch kräftiges, wenn auch leises Piepsen an.

5. Tag
21.10.2004

Nun liegen beide Brüderchen gemeinsam im Nistkasten und lassen sich von den Eltern - in diesem Fall dem Papa - umsorgen.
Schaut man zur Kontrolle in den Nistkasten, wackelt der brütende Nymphie hin- und her und faucht. Bei diesem Verhalten handelt es sich um eine Drohgebärde zum Schutz und der Verteidigung des Nachwuchses.

Zu diesem Zeitpunkt lässt sich bei den Kleinen noch der Eizahn sehen, mit dem sie sich beim Schlüpfen aus dem Ei "sägen".

6. Tag
22.10.2004

Bei der täglichen Nistkontrolle fällt auf, dass Littlefoot kaum Luft bekommt und die Ursache wird schnell gefunden:
Die Nase des Kleinen ist durch zwei Stückchen Nistmaterial verklebt.
Mit einem feuchten Tuch konnte dises Problem schnell behoben werden.

Die Augen sind an diesem Tag bei beiden Küken noch verschlossen.

8. Tag
24.10.2004

Dass die Eltern ihren Nachwuchs ausreichend füttern lässt sich anhand des gute gefüllten Kropfes deutlich sehen.

10. Tag
26.10.2004

Bigfoot öffnet seine Augen an diesem Tag bereits ein Stück.

Auch winzig kleine Federkiele sprießen bereits aus den Flügeln.

11. Tag
27.10.2004
Hier ist es jetzt ganz deutlich zu sehen - die Nymphies nehmen ihre Umwelt jetzt auch mit den Augen wahr.
15. Tag
31.10.2004

Holen wir die Kleinen aus dem Nistkasen, sind sie mittlerweile selbst in der Lage, sich durch Schaukeln und Fauchen zu verteidigen - und trotzdem kommen sie um die tägliche, notwendige Kontrolle nicht herum.
Diese Kontrollen werden jetzt jedoch immer stärker vom "Bettelgeschrie" der Kleinen gebleitet, die ihre Köpfe in die Höhe strecken und auf Futter warten.

Durch ihre tachelige Haube sehen sie aus wie kleine Punks.

Ihr dünnes Flaumkleid schwindet zusehends den sprießenden Federkielen.

Leichte Sorgen machten wir uns zu diesem Zeitpunkt um Littlefoot, da er nicht wie sein Brüderchen auf seinen beiden Füßen stand.
Er zog es vor, es sich auf seinem Bauch oder seinem Po gemütlich zu machen und die Beine zu beiden Seiten abzuspreizen (dieses wird beim letzten Bild des heutigen Tages deutlich)

16. Tag
1.11.2004

Auch einen Tag später liegt Littlefood wie ein Schluck Wasser in der Handfläsche - ansonsten ist jedoch alles in Ordnung mit ihm.

18. Tag
3.11.2004
Die beiden sehen nun aus wie kleine Stachelschweine und werden immer lebendiger.
21. Tag
6.11.2004

Bei Bigfoot erkennt man nun bereits entwickelte Federn, wodurch er schon leicht an Igel-Aussehen verliert. 

24. Tag
9.11.2004

Littlefoot wie er leibt und lebt: Blatt auf dem Bauch liegend als habe er gar keine Kraft - dabei geht es ihm immer noch prächtig.

26. Tag
11.11.2004

Auch am 26. Tag nach dem Schlüpfen des 1. Kükens passen beide noch in eine Handfläche.

29. Tag
14.11.2006

Für Bigfoot ist heute der große Tag gekommen:
Er möchte die Welt außerhalb des Nistkastens entdecken und seine neuen Freunde kennen lernen.

Schließlich wagt er sich noch an diesem Tag aus dem Kasten und lernt schnell, auf den Holz-Stangen zu sitzen und sich auszubalancieren.

32. Tag
17.11.1004
Auch Littlefoot das kleine Nesthäkchen fühlt sich nun im Stande, außerhalb des Nistkastens sein Leben zu leben und die Umgebung zu erkunden.

Und siehe da, auch der kleine Littlefoot war vollstens in der Lage, sich auf seinen zwei Füßchen zu halten und auf den Stangen zu balancieren und stand seinem Brüderchen in nichts mehr nach.

17.12.2004

Beide halten auch einen Monat später noch eng zusammen, um sich vereint gegen die anderen Mitbewohner der Voliere durchzusetzen.

Ihr Lieblingsort ist eine lange Zeit der mit Sisal umwickelte Holzring, welcher wie man sieht nicht nur zum Sitzen und kuscheln sondern auch zum Zernagen einlädt.

Die beiden hier noch hübsch geperlten Nymphies haben sich mittlerweile zu sehr aufgeweckten wildfarbenen Hähnen gemausert.